Aschermittwoch

Der Aschermittwoch ist kein Feiertag und an diesem Mittwoch beginnt zur Vorbereitung auf Ostern die vierzigtägige Bußzeit (Fastenzeit). Die Zahl 40 hat in der Kirche eine besondere Bedeutung.

Die Symbolik der Zahl Vierzig:

  • 40 Tage verbrachte Mose auf dem Berg, um Gottes Gebote entgegenzunehmen.
  • 40 Tage fastete Jesus in der Wüste, widerstand dem Versucher und verkündete dann die Botschaft vom Reich Gottes.
  • 40 Tage wanderte Elia fastend und betend durch die Wüste, bis er am Horeb Gott in geheimnisvoller Weise erfahren durfte.
  • 40 Jahre ist das Volk des Alten Bundes durch die Wüste gezogen, um das Land der Verheißung geläutert betreten zu können.

Und so bereiten sich auch die Christen in aller Welt vierzig Tage lang auf die große Osterfeier vor, um Tod und Auferstehung des Herrn würdig zu feiern. Dieser gemeinsame Aufbruch in die österliche Bußzeit beginnt Aschermittwoch. An diesem Tag verzichtet man nach altem Brauch auf Fleischspeisen und begnügt sich mit einmaliger Sättigung. Da die sechs Sonntage vor Ostern vom Fasten ausgenommen sind, beginnt der Aschermittwoch 46 Tage vor Ostersonntag, damit die 40-tägige Fastenzeit eingehalten werden kann.

Aschermittwoch 2018, 2019, 2020

  • Aschermittwoch 2018: 14. Februar 2018 (Mittwoch)
  • Aschermittwoch 2019: 06. März 2019 (Mittwoch)
  • Aschermittwoch 2020: 26. Februar 2020 (Mittwoch)

Seinen Namen Aschermittwoch hat der Tag von der Übung, dass sich alle in einem eigenen Gottesdienst Asche aufs Haupt streuen lassen zum Ausdruck ihrer Bereitschaft zu Buße und Umkehr.

Durch Fasten, Beten, Almosen geben und Hören auf das Wort Gottes bereitet sich die Kirche auf die Osterfeier vor.

Dabei ist es heutzutage der Fokus nicht auf das Fasten alleine gerichtet. Die Fastenzeit ist die Zeit des Verzichtes und der Besinnung. Gerade in der Hektik des Alltages kommen viele Dinge zu kurz.

Fastenkalender 2018

Kompass, Wegweiser und Impulsgeber durch die Fastenzeit in der Familie, in der Gemeinde, mit Freunden: Jeder Mensch erlebt die Fastenzeit ganz individuell. Neben dem Fasten üben sich viele auch im Verzicht auf liebgewordene Dinge, um deren wahren Wert wieder schätzen zu lernen. Zugleich erlebt man die Fastenzeit auch gemeinschaftlich – in der Familie, in der Gemeinde, mit Freunden. Fasten und freiwilliger Verzicht schärfen den Blick aufs Wesentliche, geben Freiheit von Zwängen und schaffen Reserven. Der Fastenkalender begleitet Sie und Ihre Familie mit Rezepten und Ernährungstipps für die Fastenzeit, genauso wie mit Geschichten und Informationen aus der Einen Welt, in der wir alle leben.

Einkehr und Meditation richten den eigenen Blick wieder stärker auf Gott und seine Schöpfung. Der Fastenkalender bietet Ihnen und Ihrer Familie Gebete, Bibelimpulse und Denkanstöße für die persönliche Reflektion, aber auch ganz praktische Tipps und Handlungsvorschläge zur Bewahrung der Schöpfung, die uns allen anvertraut ist.

Die geschaffenen Reserven und geistige Freiheit eröffnen Ihnen und Ihrer Familie neue Wege zu aktiver Nächstenliebe gegenüber denen, die in Not sind. Hier und in der Welt. Der Fastenkalender zeigt konkrete Wege auf und gibt praktische Handlungsimpulse, wie und wo Sie helfen können. Hier und in anderen Ländern – in der Einen Welt, die wir alle mit gestalten.

Es werde Licht!:

7 Wochen auf den Spuren des Schöpfers

Wie wäre es, in der Fastenzeit durch kreative Impulse dem Schöpfer näher zu kommen? Die Fastenzeit zu nutzen, um über das Gewohnte hinauszudenken, kreativ zu sein und neue Wege zu gehen? Die Beziehung zu den Mitmenschen, zur gesamten Schöpfung und zu unserem großartigen Schöpfer neu in den Blick zu nehmen - und dabei auch immer wieder ganz konkret etwas zu tun?

Die Impulse sind einfach umzusetzen: Anregungen zum Weiterdenken, kreative Ideen, Sachen zum Ausprobieren oder auch Gestaltungsideen für das Miteinander laden ein, 7 Wochen schöpferisch zu leben.