Fronleichnam

An diesem Donnerstag feiert die Kirche das Hochfest des Leibes und Blutes Christi. Der Begriff Fronleichnam leitet von den mittelhochdeutschen Wörtern "vron" (Herrn) und "lichnam" (lebendiger Leib) ab. Die Kirche feiert dabei die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Altarssakrament. In einigen Orten findet diese Feier an einem öffentlichen Platz statt. Mit einer Prozession wird im Vorfeld das Allerheiligste in einer Monstranz (kostbares Schaugefäß für die Hostie) durch die Straßen getragen.

Der Tag Fronleichnam ist ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland in folgenden Bundesländern:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland

In diesen Bundesländern ist Fronleichnam nur in Teilen ein gesetzlicher Feiertag:
- Sachsen (Nur in bestimmten Gemeinden im Landkreis Bautzen und im Westlausitzkreis ist Fronleichnam ein gesetzlicher Feiertag)
-
Thüringen (Fronleichnam ist in den Teilen Thüringens ein gesetzlicher Feiertag, in denen er 1994 als Feiertag begangen wurde)

Fronleichnam 2018, 2019, 2020

  • Fronleichnam 2018: 31. Mai 2018 (Donnerstag)
  • Fronleichnam 2019: 20. Juni 2019 (Donnerstag)
  • Fronleichnam 2020: 11. Juni 2020 (Donnerstag)

Fronleichnam: Ein Fest in Bewegung

Eine Auseinandersetzung mit dem Hochfest "Fronleichnam", kritisch, engagiert und praxisnah.
Das "Hochfest des Leibes und Blutes Christi" ist in den letzten Jahren in die Diskussion geraten. Die Stimmen reichen von ersatzloser Streichung bis hin zu begeisterter Befürwortung.
Der Autor bündelt die Argumente des Für und Wider dieser Diskussion. Er zeigt die Faktoren auf, die zur Entstehung des Festes geführt haben (z.B. Schaufrömmigkeit, Bekenntnis der Rechtgläubigkeit oder Prachtentfaltung) und wirft einen Blick auf die heute veränderten Gegebenheiten.
Guido Fuchs berücksichtigt die aktuelle Situation sehr sorgfältig. Auf dieser Grundlage gibt er den Gemeinden wertvolle Praxisimpulse für ihre Arbeit an die Hand.
So zeigt der neue Band aus der Reihe "Liturgie und Alltag" Wege auf, wie dieses Fest auch in Zukunft begehbar ist - im wahrsten Sinne des Wortes.